Donnerstag, 12. März 2015

Wie sieht das Mokumé Gane aus, wenn es geäzt wurde?

Kennst Ihr diese alten Tische?
Oft stehen sie in einer rustikalen Bar oder einem Café an der Ecke. Die Holzoberfläche so oft von Gläsern, Hemdsärmeln und Putzlappen bearbeitet, bis das Holz glänzt. Das weichere Holz der Jahresringe herausgeschliffen: Holzmaserung zum Fühlen und Anfassen.

Mokume Gane Trauringe aus der Schmuckburg

Auch bei den Metallen und Edelmetallen gibt es "weiche und harte". Stehen sie direkt nebeneinander in einem Ring, zeigt sich über lange Jahre hinweg ganz langsam ein ähnlicher Effekt.

Hier geht es allerdings darum, diese Wirkung künstlich und von Anfang an zu erzeugen.
Dazu legt man die fertigen Ringe in eine Säure, die nur ein bestimmtes Metall angreift, hier das Silber.

Die Metalle Gold und Palladium sind resistent gegen die Schwefelsäure und bleiben unverändert.

Je länger die Metalle in der Säure verbleiben, desto tiefer und stärker wird die Maserung.

Mokume Gane stark geätzt
 Zum Vergleich habe ich hier ein Paar vor und nach dem Ätzen.

 Was gefällt euch besser?

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