Montag, 14. Mai 2012

Prächtige Eheringe - die zweite

Diesmal waren es die Dimensionen der Ringe und das Material, was diese Ringe so außergewöhnlich macht.

750 Gelbgold und 960 Platin Mokumé Gane Eheringe, diagonales Muster

Mokumé Gane kommt von der Schmiedetechnik, die Damaszener Stahl genannt wird. Beim Schmieden eines Schwertes ist der Schmied nicht zimperlich mit dem Eisen. Zudem es auch wenig ins Gewicht fällt, wenn man bei einem Schwert ein paar Millimeter abschleift, um an das schöne Damast-Muster zu kommen.

Bei Gold und Platin - und der anerzogenen Sparsamkeit der Goldschmiede - tut mir jedes Gramm weh!  In der Seele und natürlich ist es auch für den Geldbeutel schwer zu verkraften.

35 Gramm 960/ooPlatin und 25 Gramm 750/oo Gelbgold habe ich als Ausgangsmaterial kalkuliert! Glücklicherweise konnten die Kunden mir das Gold aus altem Schmuck anliefern.
Die Ringe sind 6,5mm breit und 2,5 mm stark.
Dabei muß man noch schnell erklären, daß Platin eine so viel höhere Dichte als das Gold hat, daß ein gleich großes Stück eben so viel schwerer ist. Faszinierend!

Bei dem Schichten vom Mokumé Gane und dem Erzeugen der Muster wird sehr viel Material abgeschliffen.
Und da es gemischtes Metall ist, kann ich es selber nicht wieder verwenden. Dieser Feilung genannte Rest wird gesammelt und wenn es genug ist, in einer Scheideanstalt "recycled"
Am Ende bleibt gerade genug Metall übrig um die Ringe zu arbeiten. Was bei diesem Paar immerhin gute 40 Gramm sind.
Das ist ein ordentliches Gewicht am Finger. Prächtig!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Vielen Dank, das du dir die Zeit nimmst einen Kommentar zu schreiben.
Deine Meinung ist mir wichtig, genau wie Fragen oder Anregungen.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...