Dienstag, 27. März 2012

Mokumé Gane Trauringe 750 Gold + Shakudo - Making off 2

Gestern habe ich den ersten Tag der Herstellung von Eheringen mit  Mokumé Gane beschrieben. Hier kann man es nachlesen.
Und wie man sieht beginnt die Arbeit ähnlich wie am Vortag. Die erste Schichtung besteht aus 7 Schichten, davon 2 in 750/ooo Rotgold, abwechselnd mit 2 mal 750/ooo Gelbgold und zwischen dem Gold 3 Schichten Shakudo.


Für das Muster in dem Herrenring war dies ausreichend, da das Muster nicht zu fein sein soll. Aber für den Damenring sollen es nun mehr Schichten werden. Daher werden erneut vier Schichtungsbleche plan gerichtet, fein geschmirgelt, entfettet und verschweißt.


Immer ein aufregender Moment! Hat jemand trotzdem mitgerechnet?


Jetzt sind es 28 Schichten, die nach dem erfolgreichen Verschweißen und abbeizen geschmiedet und gewalzt werden.


In diesen Blog wird nun eine Berg- und Tal-Landschaft gefräst. Dabei werden die verschiedenen Schichten angeschnitten.


Wird das Blech nun dünner geschmiedet oder gewalzt, dann kommen diese angeschnittenen Schichten als Muster an die Oberfläche.


Zur Kontrolle habe ich beide Streifen einmal geglüht und abgebeizt, dabei kann man einen ersten Eindruck von dem Mustern erhaschen.


Nun wird gerechnet und genau die richtige Länge für die jeweilige Ringgröße abgesägt. Dabei setzt ich die Lötnaht schräg. Das erhöht zum einen die Stabilität der Lötung und sie verschwindet fast im Muster.


Die Streifen werden zu Ringen geformt. Aber so, daß an der Lötnaht die Schnittflächen parallel sind.


Dann werden die Ringe einer nach dem anderen mit Goldlot verlötet.
Und schon wieder ist fast ein ganzer Tag vorbei.
Was? Schon?
Naja, ich habe nur die interessanten Schritte festgehalten und wollte mich nicht zu viel wiederholen!

Zudem müssen auch noch ein paar E-Mails beantwortet werden und eine Entwurfszeichnung angefertigt werden!

Demnächst geht es hier weiter!

Kommentare:

  1. Das sind hochinteressante Einblicke in eine Goldschmiedewerkstatt! Ich glaube, viele Menschen sehen bei einem Ring lediglich den Materialwert und nicht die eigentliche umfangreiche und anspruchsvolle Arbeit, welche dahintersteckt. Ich bin gebührend beeindruckt! Wundervolle Ringe!
    Liebe Grüße Sathiya

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    1. Hallo!
      Das Schöne ist ja, daß ich auch irgendwie "besessen" vom Hand-arbeiten bin. Das macht den arbeitsreichen Aufwand erträglich.
      Lange Zeiten ohne tätige Hände sind dagegen langweilig.
      Grüße
      Cynthia

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